Freitag, 28. März 2014 14:09
Griechenlands Außenminister zum Thema Chemiewaffenvernichtung
Der griechische Außenminister Evangelos Venizelos hat Trägern auf
der Insel Kreta seine Zusicherung gegeben, dass bei der geplanten
Vernichtung syrischer Chemiewaffen auf hoher See westlich der Insel
höchste Sicherheits- und Kontrollstandards gelten sollen. Auf Kreta
wird seit mehreren Monaten die Befürchtung laut, dass Rückstände
der vernichteten Chemikalien ins Mittelmeer gelangen und die Küsten
der Insel bedrohen könnten.In einem Brief an den Erzbischof der
Insel, mehrere Bürgermeister, die Präsidenten der Hotel- und
Ingenieurkammern sowie des örtlichen Handelsverbandes gab sich
Venizelos beruhigend. Er „fürchte“, so der Minister, dass die
Kreter über die Bemühungen der griechischen Regierung und die
Zusicherungen, die diese bereits bekommen habe, nicht umfassend
informiert seien. Zunächst rechtfertigt Venizelos das Vorgehen
seiner Regierung mit dem Hinweis darauf, dass Griechenland versucht
habe, eine Vernichtung der Chemikalien im Atlantik durchzusetzen.
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Dienstag, 11. März 2014 14:41
Protest gegen Entsorgung von Chemiewaffen im Mittelmeer
Gegen eine neue Katastrophe im Mittelmeer macht die
„Gesamtkretische Vereinigung der Kulturvereine“ mobil. Sie weist
darauf hin, dass jährlich Millionen Tonnen verseuchter Materialien,
Schädlingsbekämpfungsmittel und Überreste aus der Chemieindustrie
ins Mittelmeer gelangen. Gegenwärtig würden zudem auch noch 800
Tonnen Chemiewaffen aus dem Syrienkrieg in diesem Meer entsorgt.
Dies habe schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Menschen in
der Region. Im Handelshafen von Souda (bei Chania auf Kreta) kam es
am Sonntag aus diesem Grund zu einer Protestaktion.
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Montag, 10. März 2014 16:11
Befreite Pelztiere bei Kastoria gefährden das Ökosystem P
Umweltschutz, wie man ihn nicht praktizieren sollte: Weil
Aktivisten vor dreieinhalb Jahren zehntausende Pelztiere befreit
haben, sind heute Ökosysteme in Nordgriechenland akut gefährdet.Die
einheimische Fauna am See von Kastoria in Nordgriechenland wird
durch tausende Amerikanischer Nerze bedroht. Es handelt sich
vermutlich um Restbestände und Nachfahren von 50.000 solchen
Tieren, die im Sommer 2010 von Aktivisten aus einer Pelzfarm im Ort
Chiliodendro befreit wurden. Weitere 10.
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Donnerstag, 20. Februar 2014 14:11
Platanen in Griechenland sind schwer krank
Viele Platanen Griechenlands sind vom Platanenkrebs oder der
Platanenwelke befallen. Zurückzuführen ist diese Krankheit auf den
Pilz Ceratocystis fimbriata f. platani. Mit diesem Thema hat sich
am Mittwoch eine Tagung in Ioannina beschäftigt. Die Krankheit hat
sich in den letzten vier Jahren auch in Westmakedonien
ausgebreitet.
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Donnerstag, 20. Februar 2014 12:57
Thessalonikis Schüler beteiligen sich am Recycling
Das Recycling-Bewusstsein in Griechenland wird langsam aber sicher
ausgeprägter. Die Gemeinde Thessaloniki hat eine neue Kampagne in
die Wege geleitet, die vor allem die junge Generation zu
umweltbewussten Aktionen anspornen soll. Demnächst sollen in
Schulhöfen im Rahmen des Programms „Recycling in unseren Gärten“
die blauen Recycling-Container aufgestellt werden. Dadurch sollen
die Schüler lernen, wie sie im alltäglichen Leben mit Müll umgehen
können. Als ersten werden diese blauen Recycling-Container auf den
Höfen von Kindergärten und Grundschulen aufgestellt.
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