Die Tourismusbranche verzeichnet angesichts des bevorstehenden Osterfestes bis Dato einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2024. Das geht aus einer Meldung des Verbandes der griechischen Tourismus- und Reisebüroverbände (FedHATTA) hervor.
Den Experten zufolge sei dieser Sachverhalt damit zu begründen, dass dieses Jahr das griechisch-orthodoxe Osterfest und jenes der Westkirche parallel bzw. zur gleichen Zeit gefeiert werden. Außerdem fand das Fest der Auferstehung des Vorjahres im Mai bzw. unter noch frühlingshafteren Wetterbedingungen statt als vermutlich in diesem Jahr.
Ostern auf Korfu
Die meisten „Ostergäste“ aus dem Ausland dürften auch 2025 aus Europa kommen – vor allem aus Spanien und Italien. Es folgen Herkunftsorte wie Lateinamerika, die USA und Japan. Besuchen werden sie vor allem Athen, die Inseln der Südägäis, Kreta, die Peloponnes und die Halbinsel Chalkidiki; auch der Kreuzfahrttourismus sei im Kommen.
Unterdessen werden die Griechen vermehrt ihren Osterurlaub an Orten verbringen, wo besondere Osterbräuche gepflegt werden: etwa auf den Inseln Kreta, Korfu, Zakynthos, Chios, Syros, Andros und Hydra. Ebenfalls gut nachgefragte Destinationen seien etwa Monemvassia, Leonidio oder Kalamata auf der Peloponnes, aber auch die Halbinsel Chalkidiki oder der Bergort Arachova.
Den Einschätzungen von FedHATTA zufolge dürften in den kommenden Tagen die Buchungen weiter zunehmen, da „da ein großer Teil der potentiellen Reisenden noch unentschlossen ist und voraussichtlich Last-Minute-Reservierungen vornehmen wird“. (Griechenland Zeitung / eh)