Die Büros des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Athen werden in den kommenden Monaten geschlossen. Das entschieden der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und die geschäftsführende Direktorin des IWF Kristalina Georgiewa während eines Treffens am Dienstag (7.1.) in Washington. Griechenland werde damit die strenge Überwachung durch den IWF hinter sich lassen, so der Premier.
Mitsotakis stellte auch fest, dass Griechenland in eine Ära des Wachstums und der Strukturreformen eingetreten sei. Außerdem räumte er ein, dass die Beziehungen zwischen Athen und dem IWF „nicht immer einfach waren“, doch nun freue man sich auf ein „absolut neues Kapitel“ und auf eine „positive Kooperation“. Mitsotakis erläuterte am Dienstag gegenüber Journalisten, dass man sich mit dem IWF darin einig sei, dass Griechenland die vereinbarten hohen Primärüberschüsse für das Jahr 2021 senken müsse.
Seine Begegnung mit der IWF-Chefin in Washington war eingebettet in eine USA-Reise vom 5. bis 8. Januar. In Washington hatte sich Mitsotakis am Dienstagabend auch mit dem US-Präsidenten Donald Trump getroffen. (Griechenland Zeitung / eh)