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Benachteiligung von Saisonkräften: Kritik an Griechenlands Regierung

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Beispielfoto: © Eurokinissi Beispielfoto: © Eurokinissi

Der Parlamentarier der kommunistischen Oppositionspartei KKE Manolis Syntychakis wirft der Regierung vor, dass viele Hotelangestellte durch den Bezug von Arbeitslosengeld die steuerfreie Einkommensgrenze von 10.000 Euro geringfügig überschreiten würden – und dadurch erstmals steuerpflichtig werden.

In einer aktuellen Anfrage an das Wirtschaftsministerium bemängelt Syntychakis, dass der Staat auf diese Weise einen Teil der ohnehin niedrigen Unterstützungsleistungen zurückfordere. Viele Saisonbeschäftigte erhalten demnach das Arbeitslosengeld lediglich für drei Monate, obwohl sie deutlich länger ohne Arbeit sind und während der Wintermonate oft kaum über ausreichende Einkünfte zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse verfügen. (Griechenland Zeitung / eh)

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