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Grundstücksäuberungen und Waldbrandschutz beginnen eher als sonst

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Ab dem 1. April ist es obligatorisch für Grundstückbesitzer, ihre Ländereien von eventuellem Unrat, vor allem aber auch von vertrockneten Blättern, Gräsern und Zweigen zu säubern.

Nach der Reinigung muss dies auf der Internetplattform gov.gr deklariert werden. Möglich ist dies bis zum 30. April. Diese Maßnahme, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, gilt als eine wichtige Schutzmaßnahme gegen Waldbrände. Die betreffenden Grundstücke müssen den gesamten Sommer bzw. bis zum 31. Oktober über von leichtbrennbaren Materialen befreit sein.
Bereits am Wochenende hatte Premierminister Kyriakos Mitsotakis angekündigt, dass 2024 durch diese Maßnahme bis zu 830.000 Grundstücke gereinigt wurden. Dabei mahnte er auch die jeweiligen Gemeinden an, mehr Kontrollen durchzuführen, um sicher zu gehen, dass Grundstücke und sonstige Ländereien in einem sauberen Zustand sind.
Um dem Schutz vor Waldbränden noch effektiver zu gestalten, sollen zusätzlich 2.500 Saisonkräfte bei der Feuerwehr eingestellt werden. Deren Gesamtzahl steigt damit auf 18.000. Eingestellt werden sie in diesem Jahr für acht Monate – bisher lag der Zeitraum bei sechs Monaten. Dabei erinnerte Mitsotakis daran, dass bereits im März an vielen Orten Waldbrände ausgebrochen sind.
Auf Kritik stieß die Regierung mit der Ankündigung, dass Angehörige der bewaffneten Streitkräfte demnächst Gehaltserhöhungen von 13 bis 20 Prozent erhalten sollen. In der Öffentlichkeit wurde bemängelt, dass dies für alle Uniformträger gelten müsse, etwa auch für Polizisten und Feuerwehrleute. (Griechenland Zeitung / eh)

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