Griechenland / Athen. Über neue Regelungen, die die Bereiche
Arbeitsbeziehungen und System der Renten- und Sozialversicherung
betreffen, wird sich am heutigen Donnerstag, um 17 Uhr,
Arbeitsminister Andreas Loverdos mit einer Delegation der so
genannten „Troika“ in Athen beraten. Die Troika setzt sich aus
Vertretern des Internationalen Währungsfonds, der Europäische
Zentralbank und der Europäischen Union zusammen. Loverdos wird
während des Treffens die neuen Maßnahmen der Regierung vorstellen.
Die Troika wird ihrerseits diese Regelungen prüfen und entscheiden,
ob diese den Richtlinien eines beidseitig unterzeichneten
Memorandums entsprechen.
en.
Die bisher von Loverdos ins Auge gefassten Maßnahmen betreffen ersten Informationen zufolge eine Erhöhung des Rentenalters, sowie Renten- und Lohnkürzungen. Angestellte, die unter 25 Jahren alt sind und die neu angestellt werden, sollen nur noch einen Mindestlohn von 592 Euro erhalten. Bisher lag der Mindestlohn bei 740 Euro. Außerdem soll auch die Kündigung von Angestellten für die Unternehmen vereinfacht werden. Unternehmen, die bis zu 20 Personen beschäftigen, sollen überhaupt keine Einschränkungen mehr bei geplanten Kündigungen haben. Unternehmen mit bis zu 150 Angestellten können – den Plänen zufolge – bis zu sechs Personen im Monat entlassen. Größere Unternehmen können monatlich 2% bis 5% ihrer Angestellten abbauen. Gleichzeitig soll sich der zu zahlende Kündigungsbonus um 50 Prozent verringern. Einzige Voraussetzung dafür soll sein, dass der Arbeitsgeber den betreffenden Arbeitnehmer über einen mehrmonatigen Zeitraum im Vorfeld über die geplante Kündigung informiert.
Die bisher von Loverdos ins Auge gefassten Maßnahmen betreffen ersten Informationen zufolge eine Erhöhung des Rentenalters, sowie Renten- und Lohnkürzungen. Angestellte, die unter 25 Jahren alt sind und die neu angestellt werden, sollen nur noch einen Mindestlohn von 592 Euro erhalten. Bisher lag der Mindestlohn bei 740 Euro. Außerdem soll auch die Kündigung von Angestellten für die Unternehmen vereinfacht werden. Unternehmen, die bis zu 20 Personen beschäftigen, sollen überhaupt keine Einschränkungen mehr bei geplanten Kündigungen haben. Unternehmen mit bis zu 150 Angestellten können – den Plänen zufolge – bis zu sechs Personen im Monat entlassen. Größere Unternehmen können monatlich 2% bis 5% ihrer Angestellten abbauen. Gleichzeitig soll sich der zu zahlende Kündigungsbonus um 50 Prozent verringern. Einzige Voraussetzung dafür soll sein, dass der Arbeitsgeber den betreffenden Arbeitnehmer über einen mehrmonatigen Zeitraum im Vorfeld über die geplante Kündigung informiert.