Große Teile Griechenlands wurden am Montag (31.3.) von einer Schlechtwetterfront heimgesucht. Besonders betroffen waren davon die Inseln der Kykladen und vor allem die bekannten Partyinseln Mykonos und Paros.
Dort wurden etwa zahlreiche Pkw durch Fluten mitgerissen, die sich wie Flüsse selbst durch kleinere Gassen ergossen. Der Fahrzeugverkehr wurde verboten. Ein Hubschrauber mit acht Feuerwehrleuten, die auf Paros eingesetzt werden sollten, musste wegen der extrem schlechten Wetterbedingungen abdrehen und zurück auf seine Basis bei Athen fliegen. Hilfe aus Attika kam schließlich per Schiff. Auf der Ägäis-Insel Chios konnte eine Personenfähre nur unter großer Gefahr und mit erheblicher Verspätung vor Anker gehen. Vielerorts hat es unterdessen auch gehagelt. Davon betroffen war etwa die Kykladen-Insel Syros, Teile Mittelgriechenlands als auch die Nationalstraße zwischen Korinth und Tripolis auf der Peloponnes. In Teilen Euböas fiel die Stromversorgung aus.
Auf Mykonos sind innerhalb weniger Stunden 71,6 Millimeter Regenwasser gefallen; 65 Millimeter davon wurden allein in zwei Stunden am Montagnachmittag registriert worden. Auf Thassos im Norden der Ägäis gingen 54 Millimeter Regen nieder und im mittelgriechischen Amfilklia waren es 42,4 Millimeter.
Aus Sicherheitsgründen bleiben am Dienstag die Schulen auf den Inseln Paros, Tilos, Symi, Kos und Rhodos geschlossen. Bis Mittwoch soll sich das Schlechtwetter auch in anderen Landesteilen ausbreiten. (Griechenland Zeitung / eh)