In der griechischen Stadt Kalamata auf der südlichen Peloponnes sollen 62 Maulbeerbäume gepflanzt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervor.
Konkret sollen damit die Bürgersteige der Psaron-Straße verschönert bzw. beschattet werden. Maulbeerbäume kommen auf der Peloponnes besonders häufig hervor. Darauf deutet schon der zweite Name der Halbinsel „Moreas“ oder „Morias“ (Μωριάς) hin, der im Mittelalter gebräuchlich war. Diese Bezeichnung steht für Maulbeerbaum, der auf Griechisch „Mouria“ (Μουριά) heißt. In früheren Zeiten wurden diese Bäume für die Seidenproduktion benötigt. Sie genießen u. a. auch den Ruf, den angenehmsten Schatten zu spenden. – Ihre Brombeerähnlichen Früchte gelten als sehr gesund und sind auch im getrockneten Zustand gut zu genießen. (Griechenland Zeitung / eh)