Die Griechische Gesellschaft für Umwelt und Kultur (ELLET) und die Schweizerische Botschaft in Athen wollen die historische Schmalspurbahn auf der Peloponnes nach 14 Jahren Dornröschenschlaf wieder zum Leben erwecken.
Als letzte Aktion veröffentlichte man auf einer Internetplattform einen Resolutionstext, in dem an Interessierte appelliert wird, mit ihrer Unterschrift das Projekt zu unterstützen. Titel der Kampagne: „Der Zug auf der Peloponnes muss wieder pfeifen“. Die jetzige Initiative fordert den griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis und den Transportminister Christos Staikouras dazu auf, dem Projekt Priorität einzuräumen und die nötigen Mittel für die Ausarbeitung einer gut dokumentierten Studie für die Wiederherstellung und den Betrieb der Peloponnes-Eisenbahn sicherzustellen. Die Peloponnes-Eisenbahn hat eine Spurweite von einem Meter; ihre Länge betrug zu Beginn des 20. Jahrhunderts 731 Kilometer. Ihr Bau begann im Jahre 1882 mit der Verbindung Pyrgos Ilias-Hafen Katakolo; u. a. folgten danach die Strecken Athen-Korinth (1885) und Patras-Pyrgos (1890). (Griechenland Zeitung rs/ ns)
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