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Limnos in der Nordägäis: Die vergessene Insel des Hephaistos Tagesthema

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Foto (© GZ/Maria Laftsidis-Krüger) Foto (© GZ/Maria Laftsidis-Krüger)

Griechische Inseln stehen meist für weiße Häuser, blaues Meer und bekannte Postkartenmotive. Doch abseits der großen Routen gibt es Eilande, die sich diesem Bild entziehen und gerade durch ihre Ursprünglichkeit faszinieren. Limnos im Thrakischen Meer gehört zu diesen stilleren Orten, fern des touristischen Trubels.

Zwischen sanften Hügeln, prähistorischen Stätten und verlassenen Windmühlen entfaltet sich eine Insel, die von Mythen ebenso erzählt wie von vergangenen Zivilisationen: Hier trifft der Besucher auf die Höhle des Philoktet oder auf Poliochni, eine der ältesten Siedlungen Europas. Bei kleinen Touren über die Insel trifft man allerorts auf antike Symbole, mystische Felsen und geheimnisvolle Zeichen aus prähistorischer Zeit. Und: Immer wieder ist man fasziniert von der Friedlichkeit dieser Insel. Und wenn man in dieser Stille auf einem Felsen hockt, während die Sonne untergeht, hört man vielleicht mit dem Wind die Chöre der Athosmönche, wenn sie sich mit den klagenden Todesgesängen der silberfüßigen Thetis vereinen. Jener Meeresnymphe, die den viel zu frühen Tod ihres Sohnes Achilles beweinte, der einst am Hellespont begraben wurde.

Wie Limnos zwischen antiken Sagen, archäologischen Spuren und ursprünglicher Natur seinen ganz eigenen Charakter bewahrt, welche Orte auf der Insel besondere Eindrücke hinterlassen und warum sie als unbekanntes Juwel der Nordägäis gilt, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Maria Laftsidis-Krüger in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1024), die am 10. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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