In der Haftanstalt von Agios Stefanos bei Patras auf der Peloponnes, sind seit April mindestens neun Inhaftierte verstorben. Die Todesfälle scheinen auf natürliche Ursachen zurückzuführen zu sein. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts Patras eine Untersuchung in dieser Angelegenheit angeordnet.
Medienberichten zufolge sei das Gefängnis überfüllt und das Gesundheitspersonal sei chronisch unterbelegt. Mit einer eigentlichen Kapazität von höchstens 370 seien dort im Moment rund 700 Strafgefangene untergebracht. Einige von ihnen würden an starken gesundheitlichen und zum Teil psychischen Problemen leiden. (Griechenland Zeitung / eh)