Bauern-Gewerkschaften zeigen sich immer entschlossener, in ganz
Griechenland Protestaktionen durchzuführen. Am Mittwoch dieser
Woche kommt es zu einer Großdemonstration in Athen. Zudem werden
Nationalstraßen blockiert. Griechenlands Bauern machen jetzt ernst
und stellen eine landesweite Protestfront in Aussicht. Zum Auftakt
werden sich am Mittwoch dieser Woche zahlreiche Landwirte in der
griechischen Hauptstadt Athen treffen, um vor dem Parlament zu
protestieren.
Parlament zu protestieren.
Diese Kundgebung wurde auf 14.00 Uhr festgesetzt. Am Donnerstag
wollen sie eine ähnliche Aktion in Thessaloniki, der zweitgrößten
Stadt des Landes, durchführen. Bereits am heutigen Montag bringen
sie in der nordgriechischen Metropole vor dem Ministerium für
Makedonien und Thrakien ihre Forderungen zu Gehör. Dazu zählen ein
besseres bzw. gerechteres Steuersystem und die Senkung der
Produktionskosten, darunter fällt u.a. auch eine Reduzierung der
Preise für Elektroenergie und Treibstoffe.
Zu weiteren Demonstrationen kommt es heute in größeren Städten Ost-Makedoniens und Thrakiens. Proteste gibt es heute auch auf der Peloponnes in Argos und in Lakonien. Bereits am Sonntag ist es zu einer größeren Kundgebung auf der Nationalstraße zwischen Athen und Thessaloniki am Knotenpunkt „Nikäa“ in der Nähe von Larissa gekommen. Gewerkschafter bemängeln vor allem eine „Unnachgiebigkeit der Regierung“. Gegenüber der Presse stellten sie fest, dass sie ihren Widerstand verschärfen werden: „Damit wir aufatmen können und damit sie uns nicht alles wegnehmen“. Außerdem müsse man auch „für die Zukunft der jungen Bauerngeneration kämpfen“.
Einer der größeren Orte, an denen sich die Bauern mit ihren Traktoren und anderen Fahrzeugen am Wochenende am Straßenrand positioniert haben, ist Kouloura in Imathia, in der Nähe von Veria. Hier hat am Sonntag der Vorsitzende der Unabhängige Griechen, Panos Kammenos, seine Solidarität mit den Bauern zum Ausdruck gebracht. Er forderte von der Regierung Steuerfreiheit für Treibstoffe der Bauern.
Heute werden sich Gewerkschaftsvertreter aus dieser Region mit den dort gewählten Parlamentariern aller Parteien beraten. Im zentralmakedonischen Pella werden die Agrarier heute an mehreren Straßenabschnitten symbolisch die Fahrbahn sperren. Auf Kreta wollen sie noch in dieser Woche entscheiden, ob sie ihre Proteste auf die gesamte Insel ausdehnen. (Text: Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)
Zu weiteren Demonstrationen kommt es heute in größeren Städten Ost-Makedoniens und Thrakiens. Proteste gibt es heute auch auf der Peloponnes in Argos und in Lakonien. Bereits am Sonntag ist es zu einer größeren Kundgebung auf der Nationalstraße zwischen Athen und Thessaloniki am Knotenpunkt „Nikäa“ in der Nähe von Larissa gekommen. Gewerkschafter bemängeln vor allem eine „Unnachgiebigkeit der Regierung“. Gegenüber der Presse stellten sie fest, dass sie ihren Widerstand verschärfen werden: „Damit wir aufatmen können und damit sie uns nicht alles wegnehmen“. Außerdem müsse man auch „für die Zukunft der jungen Bauerngeneration kämpfen“.
Einer der größeren Orte, an denen sich die Bauern mit ihren Traktoren und anderen Fahrzeugen am Wochenende am Straßenrand positioniert haben, ist Kouloura in Imathia, in der Nähe von Veria. Hier hat am Sonntag der Vorsitzende der Unabhängige Griechen, Panos Kammenos, seine Solidarität mit den Bauern zum Ausdruck gebracht. Er forderte von der Regierung Steuerfreiheit für Treibstoffe der Bauern.
Heute werden sich Gewerkschaftsvertreter aus dieser Region mit den dort gewählten Parlamentariern aller Parteien beraten. Im zentralmakedonischen Pella werden die Agrarier heute an mehreren Straßenabschnitten symbolisch die Fahrbahn sperren. Auf Kreta wollen sie noch in dieser Woche entscheiden, ob sie ihre Proteste auf die gesamte Insel ausdehnen. (Text: Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)