Griechenland / Athen. Die Vertreter von Bauernverbänden haben am
gestrigen Donnerstag im nordgriechischen Veria entschieden, dass
sie teil- und schrittweise zahlreiche Straßen- und Zollblockaden
auflösen werden. Die Bauern aus Thessalien und Promachonas haben
sich dieser Entscheidung noch nicht angeschlossen und besetzen mit
ihren Traktoren weiterhin Straßenabschnitte und Zollstationen. Erst
im Verlaufe des heutigen Tages wollen Sie darüber entscheiden, ob
sie sich der in Veria getroffenen Entscheidung anschließen oder
nicht. Auch andere Gruppierungen von Landwirten haben angekündigt,
dass sie ihre Protestaktionen fortsetzen.
en. Betroffen davon ist zum
Beispiel das Gelände der Internationalen Thessaloniki Messe (unser
Foto zeigt die Absperrung des Nordtores des Messegeländes durch
Bauern aus der Chalkidiki).
Die Ministerin für Argrarentwicklung und Lebensmittel, Katerina Batzeli, hatte am gestrigen Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Thessaloniki hervorgehoben, dass ihr Ministerium „alles getan“ habe was es tun konnte. Nun sei es an den Landwirten, zu einer Entspannung der Situation beizutragen. Batzeli wiederholte, dass Geldzuschüsse aus der Staatskasse an die Bauern ausgeschlossen seien. Scharf kritisierte sie das Verhalten ihres Amtsvorgängers Sotiris Chatzigakis, der ihrer Meinung nach Geld an die Bauern ausgezahlt hatte, weil er „dem Druck der Straßenblockaden“ nicht standhielt. Die Ministerin appellierte an die Landwirte, die Landesgrenzen zu öffnen, die sie bisher an einigen Stellen mit Traktoren blockieren. Dies schade dem gesamten Land und vertiefe die Krise. (Griechenland Zeitung, eh/sb; Foto: Eurokinissi)
Die Ministerin für Argrarentwicklung und Lebensmittel, Katerina Batzeli, hatte am gestrigen Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Thessaloniki hervorgehoben, dass ihr Ministerium „alles getan“ habe was es tun konnte. Nun sei es an den Landwirten, zu einer Entspannung der Situation beizutragen. Batzeli wiederholte, dass Geldzuschüsse aus der Staatskasse an die Bauern ausgeschlossen seien. Scharf kritisierte sie das Verhalten ihres Amtsvorgängers Sotiris Chatzigakis, der ihrer Meinung nach Geld an die Bauern ausgezahlt hatte, weil er „dem Druck der Straßenblockaden“ nicht standhielt. Die Ministerin appellierte an die Landwirte, die Landesgrenzen zu öffnen, die sie bisher an einigen Stellen mit Traktoren blockieren. Dies schade dem gesamten Land und vertiefe die Krise. (Griechenland Zeitung, eh/sb; Foto: Eurokinissi)