Der Terrorist Christodoulos Xiros, Mitglied der berüchtigten
Terrorgruppe 17. November, der nach einem Hafturlaub untergetaucht
ist, dürfte mit der Terrorgruppe „Bande der Brandherde", die der
jüngeren Generation angehört, eng zusammen arbeiten. Nach Ansicht
der Ermittler soll er sogar eine Gruppe von etwa sechs Terroristen
leiten. Diese Schlussfolgerung legt genetisches Material nahe, das
an einer Briefbombe sichergestellt werden konnte. Die Bombe wurde
Ende April an die Polizeistation von Itea in Fokida in
Zentralgriechenland geschickt, sie detonierte jedoch nicht.
cht. Es handelte sich um ein Buch, das mit einem halben Kilo
TNT-Sprengstoff, sowie Nägeln und Schrauben gefüllt war. Aus der
Konstruktion des Sprengsatzes lässt sich schlussfolgern, dass die
Terroristen das Ziel hatten, den Empfänger der Bombe zu töten. Mit
einem Bekennerschreiben hat die „Bande der Feuerherde" Anfang Mai
die Verantwortung für den Anschlag übernommen.
Xiros war Anfang des Jahres von einem neuntägigen Hafturlaub nicht mehr zurückgekehrt. Ein Verwandter hat anschließend erklärt, ihn mit einem PKW nach Athen gefahren zu haben. Das in der Briefbombe gefundene genetische Material stimmt mit dem in diesem PKW identifiziertem Material überein.
Die Behörden sind sich nun sicher, dass Xiros bereits während seiner Inhaftierung mit ebenfalls hinter Gitter sitzenden Mitgliedern der Bande der Feuerherde zusammen gearbeitet hat. Die Antiterrorspezialisten gehen auch fest davon aus, dass die Bande der Feuerherde ihm bei seiner Flucht geholfen hat und dass sie ihm auch Unterschlupf gewährten. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Gruppierung blutige Anschläge nach dem Vorbild des 17. November durchführen könnte. Xiros hatte während seiner Mitgliedschaft beim 17. November bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt. Nach Ansicht der Ermittler sei er durchaus in der Lage, ein tödliches Attentat zu organisieren. Als mögliche Ziele gelten Personen „wirtschaftlichen Interesses" bzw. solche, die mit dem ökonomischen Geschehen in Griechenland zu tun haben. Am 20. Januar hatte sich Xiros mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Darin hatte er Attentate auf Parlamentarier, Gewerkschafter, Polizisten und Journalisten angekündigt.
(Griechenland Zeitung / eh)
Xiros war Anfang des Jahres von einem neuntägigen Hafturlaub nicht mehr zurückgekehrt. Ein Verwandter hat anschließend erklärt, ihn mit einem PKW nach Athen gefahren zu haben. Das in der Briefbombe gefundene genetische Material stimmt mit dem in diesem PKW identifiziertem Material überein.
Die Behörden sind sich nun sicher, dass Xiros bereits während seiner Inhaftierung mit ebenfalls hinter Gitter sitzenden Mitgliedern der Bande der Feuerherde zusammen gearbeitet hat. Die Antiterrorspezialisten gehen auch fest davon aus, dass die Bande der Feuerherde ihm bei seiner Flucht geholfen hat und dass sie ihm auch Unterschlupf gewährten. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Gruppierung blutige Anschläge nach dem Vorbild des 17. November durchführen könnte. Xiros hatte während seiner Mitgliedschaft beim 17. November bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt. Nach Ansicht der Ermittler sei er durchaus in der Lage, ein tödliches Attentat zu organisieren. Als mögliche Ziele gelten Personen „wirtschaftlichen Interesses" bzw. solche, die mit dem ökonomischen Geschehen in Griechenland zu tun haben. Am 20. Januar hatte sich Xiros mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Darin hatte er Attentate auf Parlamentarier, Gewerkschafter, Polizisten und Journalisten angekündigt.
(Griechenland Zeitung / eh)