„Schande und „Gute Nacht“ für den griechischen Fußball. So lauteten
u. a. die Schlagzeilen in der griechischen Tagespresse zum
Spitzenspiel in der Super League zwischen Tabellenführer Olympiakos
Piräus und dem Zweitplatzierten Panathinaikos im
Karaiskakis-Stadion am Samstag. Gekennzeichnet war es nicht nur von
umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, sondern vor allem von
tätlichen Angriffen gegen PAO-Spieler nach Matchende, als
Dutzende Hooligans das Spielfeld stürmten.
Zum Spiel: Die Hausherren gingen in der ersten Halbzeit durch einen Treffer von Kevin Mirallas in der 20. Minute in Führung. In der 58. Minute konnte der amtierende Meister PAO durch einen direkten Freistoß von Sebastian Leto den Ausgleich erzielen. In der 82. Minute wurde ein Treffer der Gäste wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt. Etwas später sah Olympiakos-Spieler Vassillios Torosidis für eine Tätlichkeit die rote Karte. Das Tor zum 2:1 erzielte Raffik Djebbour in der letzten Spielminute. (GZdb)