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Mutmaßliche ISIS-Mitglieder auf Kos verhaftet – keine gesuchten Jihadisten Tagesthema

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Mutmaßliche ISIS-Mitglieder auf Kos verhaftet – keine gesuchten Jihadisten

Antiterror-Spezialisten haben in Zusammenarbeit mit dem griechischen Geheimdienst EYP auf der Ägäis-Insel Kos zwei verdächtige Syrer festgenommen. Die beiden jungen Männer werden der Tageszeitung „Eleftheros Typos“ zufolge verdächtigt, Mitglieder des Islamischen Staates (ISIS) zu sein.

Sie sollen sich jedoch nicht in den Listen der gesuchten ISIS- Mitglieder befinden. Nachdem die Syrer von der Türkei aus griechisches Territorium betreten hatten, untersuchten die Behörden im Zuge der Registrierung auch ihre persönlichen Gegenstände. Auf ihren Handys waren den Medienberichten zufolge Fotos von Waffen, vermummten Männern sowie auch ein Bild gespeichert, das einen der beiden zeigt, wie er vor der schwarzen ISIS-Flagge posiert. Bei dem folgenden Verhör gestand ein Verdächtiger, dass er das Assad-Regime ablehne. Eine Involvierung mit Jihadisten stritt er jedoch ab. Die beiden Syrer sind am Montag auf einem Boot mit mehreren Flüchtlingen von der türkischen Küste aus auf Kos gestrandet. Im Bericht des „Eleftheros Typos“ wird die Vermutung geäußert, dass es sich bei den zwei Männern um ISIS-Anhänger handeln könnte, sie aber keine aktiven Mitglieder der Organisation sind. (Griechenland Zeitung/eh)

Das Foto von eurokinissi zeigt die Ankunft eines Schlauchbootes mit Flüchtlingen vor der Insel Kos.

 

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